Qualitätsgemeinschaft südhessischer Dermatologen e.V. (QSD)

E-Health

Die südhessischen Dermatologen waren schon in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts im Bereich der Übertragung von Daten von Praxis zu Praxis aktiv. Sie zeigten damals mit der Übertragung von Bilddateien, das es durchaus möglich ist, sinnvoll Patientenbilder unter Beachtung aller Aspekte des Datenschutzes in geschützter Umgebung von Praxis zu Praxis zum Zwecke des Konzils zu übertragen. In den neunziger Jahren bauten sie mit einem E-Mail-System den ersten fachgruppenspezifischen Verteiler zusammen mit den Kinderärzten auf.
Mittlerweile nehmen Datenschutz und Datensicherheit einen immer größeren Platz in den Betrachtungen der Fachgruppe ein. Gerade auch durch den Anstieg der Hauterkrankungen durch Licht (Hautkrebs) ist es von der Theorie her vorteilhaft, diese Daten vernetzt zu verarbeiten. Allerdings zeigte es sich, dass manche Ideen zwar auf dem Papier sehr gut sind, in der Praxis aber unter der dortigen Anforderung dem hohen Anspruch des hypokratischen Eides und der Patientensicherheit sowie der Datensicherheit nicht genügen. Hier sind die Südhessen zum Beispiel in der Landesärztekammer Hessen im Telematik-Ausschuss aktiv, um aus der Praxis heraus Vorschläge für die weitere Ausgestaltung der Datenübertragung und des -austausches im Gesundheitswesen zu machen.

Lichtschutz

Gerade im Hochsommer sehen wir immer wieder Patienten die uns mit ausgeprägtem Sonnenbrand in den Praxen aufsuchen. Wir möchten noch einmal dringlichst darauf hinweisen rechtzeitig vor Exposition in der Sonne entsprechenden Lichtschutz mit dem Typ-spezifischen Lichtschutzfaktor auf die Haut aufzutragen. Am besten geschieht dies eine halbe Stunde vor Verlassen der Wohnung. Dann hat der Lichtschutz genügend Zeit in die Haut einzuziehen und so die beste Schutzwirkung auszuüben. Weitere Informationen finden Sie unter www.haut.de!

Frühdiagnose des weißen Hautkrebses

In den letzten Jahren wurden auf dem Gebiet bedeutende Fortschritte gemacht. Heute braucht niemand mehr unter den Folgen eines nicht behandelten Hautkrebses, sei es schwarz oder weiß, zu leiden. Gerade in den dermatologischen Fachpraxen werden moderne elektronische Gerätschaften vorgehalten, die dem Arzt bei der Detektion von allen Formen des weißen und schwarzen Hautkrebses unterstützen und eine Follow up-Untersuchung in halbjährlichen oder jährlich Abstand je nach Hauttyp und individuellem Risiko ermöglichen. Ab September ist es wieder soweit: der Hautarzt bitte zum Screening!